Ingo Lenßen
"Hier geht selbst der Anwalt hin!"

Ingo Lenßen

Schmerzensgeld nach einem Autounfall

Um das Schmerzensgeld nach einem Autounfall ranken sich viele Mythen. Wir zeigen Ihnen, was Schmerzensgeld ist, wie sich die Höhe berechnet und wie Sie das Ihnen zustehende Schmerzensgeld am besten bekommen. Grundsätzlich kann Geld keine Wunden heilen und auch keine psychischen Beeinträchtigungen nach einem Unfall mit dem Auto lindern. Und auch die horrend hohen Summen, die in den USA bei vielen Prozessen als Schmerzensgeld den Geschädigten zugesprochen werden, lassen sich in Deutschland nicht erreichen.

Was ist Schmerzensgeld?

Schmerzensgeld soll ein Ausgleich für erlittene physische Verletzungen und psychische Folgen eines Unfalls sein und helfen, die körperlichen, psychischen und materiellen Folgen durch die medizinische Behandlung von Unfallfolgen zu mindern. Es geht also um einen finanziellen Ausgleich für die erlittenen Verletzungen. Der Anspruch auf Schmerzensgeld entsteht aber nur dann, wenn die Verletzungen auf die Fremdeinwirkung einer anderen Person zurückzuführen sind. Ohne einen klar definierten Unfallverursacher kann auch kein Anspruch auf Schmerzensgeld gestellt werden.

Die gesetzliche Regelung, nach der Schmerzensgeld beansprucht werden kann, findet sich im § 253 II BGB. Etwas vereinfacht heißt es dort, dass eine "billige Entschädigung" gefordert werden kann, wenn infolge eines Unfalls körperliche oder gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten. Dabei müssen immer die konkreten Umstände berücksichtigt werden, die den körperlichen oder psychischen Schaden nach einem erlittenen Verkehrsunfall bestimmen.

Die Ausgleichsfunktion von Schmerzensgeld bezieht sich auf die erlittenen Schmerzen, auf Ängste und ähnliche Beeinträchtigungen des seelischen Wohlbefindens aber auch auf zu erwartende Schmerzen beispielsweise im Zusammenhang mit unfallbedingten medizinischen Eingriffen oder chronischen Leiden, die auf das Unfallgeschehen zurückzuführen sind. Fest dabei steht, dass der jeweils eingetretene körperliche oder psychische Schaden durch die Zahlung von Geld selbst nicht ausgeglichen werden kann.

Wie hoch ist das Schmerzensgeld?

Für die Berechnung von Schmerzensgeld gibt es keine klar nachvollziehbare Regelung, etwa in Form einer Tabelle, in der die möglichen Schäden und das zustehende Schmerzensgeld aufgeführt sind. Dementsprechend weichen auch die jeweils gezahlten Summen selbst in vergleichbaren Fällen oftmals deutlich voneinander ab. Das was in der Realität oftmals als Schmerzensgeldtabelle herangezogen wird, ist lediglich eine Sammlung vergleichbarer Gerichtsurteile oder außergerichtlicher Vergleiche zur Höhe von Schmerzensgeld in konkreten Fällen. Diese Tabellen weisen teils große Schwankungen auf, bieten aber sowohl für die Unfallgeschädigten als auch für Versicherer und Gerichte Anhaltspunkte zur Festsetzung von Schmerzensgeld.

Wenn schon keine definitive Summe für das zu erwartende Schmerzensgeld festgesetzt werden kann, empfiehlt es sich, für die Festsetzung der Höhe des Schmerzensgeldes und für die Beanspruchung rechtlich versierte Personen oder Institutionen zu beauftragen. Generell lohnenswert ist beispielsweise die Beauftragung von unfallzahlung24.de. Hier werden erfahrene Anwälte tätig, die sich mit den Schmerzensgeldforderungen auseinandersetzen und individuell auch mit den Versicherern entsprechend in Kontakt treten. Erst wenn sich auf diesem Weg keine befriedigende Lösung beispielsweise als Vergleich anbietet, sollte ein gerichtliches Urteil angestrebt werden.

Wie wird das Schmerzensgeld beantragt?

Wichtigste Voraussetzung für einen Anspruch auf Schmerzensgeld ist ein eingetretener körperlicher oder psychischer Schaden. Dabei spielen leichte und schnell verheilende Blessuren meist keine bedeutsame Rolle. Verletzungen und seelische Beeinträchtigungen sollten in jedem Fall vom behandelnden Arzt dokumentiert und ausreichend diagnostiziert werden. Nur auf der Grundlage solcher medizinischen Feststellungen und Gutachten kann wirksam Schmerzensgeld gegenüber dem Unfallverursacher beziehungsweise dessen Haftpflichtversicherung geltend gemacht werden. Als Unfallopfer sind Sie also immer in der Beweispflicht, wenn Sie Schmerzensgeld vom Unfallverursacher oder dessen Versicherung beanspruchen wollen.

Dementsprechend sollten jede medizinische Unfallaufnahme und Behandlung gründlich dokumentiert sein. Maßgeblich für den Anspruch auf Schmerzensgeld sind weiterhin die Schmerzintensität, die Eingriffsintensität und die feststehenden oder definitiv zu erwartenden Folgeschäden. Die Schmerzintensität umschreibt die Art und Dauer der Schmerzeinwirkung und schließt auch den eventuellen Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit ein. Beim Schleudertrauma wird beispielsweise auf die Dauer des notwendigen Tragens der sogenannten Halskrause abgestellt. Je länger das Tragen erforderlich war oder ist, desto schwerwiegender die Verletzung. Geht es um die Eingriffsintensität, dann geht es zugleich um die erforderlichen medizinischen Eingriffe. Werden beispielsweise operative Eingriffe notwendig, wiegt der körperliche Schaden nach einem Unfall schwerer, als bei nur oberflächlichen und schnell abheilenden Blessuren. Folgeschäden erhöhen immer das Schmerzensgeld, wenngleich sie insbesondere in der Vorschau nur schwer zu beweisen sind.

Lohnend ist es immer, zur Beanspruchung von Schmerzensgeld die erfahrene Unterstützung durch unfallzahlung24.de in Anspruch zu nehmen.

Geld zurück auch bei anderen Rechtsproblemen

Unfallzahlung24 ist Teil der RightNow Group. Wir bieten neben Unfallregulierung auch Rückerstattungen für weitere Rechtsbereiche an.

Geld Fuer Flug logo
Rückerstattung bei

Flugstornierung

Anspruch prüfen
Geld Fuer Flug logo
Rückerstattung bei

Zugverspätung

Anspruch prüfen
Geld Fuer Flug logo
Rückerstattung bei

Flugstornierung

Anspruch prüfen